Architekturmodellbau, Konzept und Gestaltung
Mit dem Modellbau entsteht eine anschauliche und begreifbare Vorstellung von Objekten und Räumen,
die oft erstmals am Modell gegenständlich realisiert werden. Präzise technische Umsetzung und handwerkliche
Sensibilität verwandeln zweidimensionale Vorgaben in ästhetische Präsentationen mit einem vielfältigen Spektrum
an Materialien, Strukturen und Farben. Die wesentlichen Qualitäten der Architektur werden in der jeweils geeigneten
Detailtiefe und Materialanmutung wiedergegeben.
Damit entsteht ein Modellcharakter, der dem Entwurf und gleichzeitig dem Verwendungszweck am besten gerecht wird.
Die ausgewogene Balance zwischen Detailtreue, Abstraktion, Material- und Farbwahl, die am Modell sichtbar wird,
erzeugt am Ende ein Erscheinungsbild, das der Vorstellungskraft des Betrachters individuellen Spielraum lässt.
Fotos: Michael Leibl
Stadtmodell Aichach, Bronze
Das Stadtmodell Aichach wurde anlässlich der
Bayerischen Landesaustellung 2020 am Stadtplatz in Aichach errichtet.
- Schirmherrschaft: HAUS DER BAYERISCHEN GESCHICHTE
- Idee und Management: Dr. Gerhard Lehrberger, Präsident ROTARY CLUB
- Kunsthistorische Recherche: Theresa Hauck mit STADTMUSEUM AICHACH
- 3D-Druck: Voxeljet Friedberg
- Bronzeguss: Gugg-Guss, Straubing
- CAD-3D-Modellentwicklung: Michael Leibl
Der Modellbau stützte sich auf Recherchen vor Ort unter Verwendung
umfangreichen Fotomaterials. Das Modell ist zerlegbar und ist in den
Innenräumen mit Originalfarbtönen der "Polychromie Le Corbusier" versehen.
Eigentum des Architekturmuseums der Fakultät für Architektur der TUM.
Recherche vor Ort, Modellbau und Fotos: Michael Leibl
Präsentationsmodelle >>weitere
Holzmodell der St. Martinskirche Memmingen, m 1: 200
Das Modell zeigt einzelne Bauphasen der historischen Entstehung
mittels unterschiedlicher Farben. Lasiertes Birkenholz.
Auftraggeber: Evang. - Lutherische Kirchengemeinde Memmingen
2014
3D-Druck im FDM Verfahren
Modell Altar Bestand St. Josef Holzkirchen, m 1: 20
3D-Druck im FDM Verfahren. L 65 mm, B 65 mm, H 50 mm
Das FDM Verfahren basiert auf einem Kunststoff-Schmelzverfahren,-
dünne, flüssige Kunststofffäden werden während des Druckvorgangs aufeinander gelegt.
(Beispiel: Ultimaker)






























